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Kaufberatung
Alles was du wissen musst
Sattelhöhe richtig einstellen
Miss die Schrittlänge deines Kindes vom Boden bis zum Schritt und stelle den Sattel ein bis zwei Zentimeter tiefer ein. Im Sitzen liegen beide Fußsohlen flach am Boden, die Knie sind leicht gebeugt. So kann dein Kind abstoßen und jederzeit anhalten.
Nicht auf Zuwachs kaufen
Ein zu großes Laufrad bremst mehr, als es spart. Erreicht dein Kind den Boden nicht sicher, traut es sich nicht abzustoßen, und das Rad bleibt stehen. Kauf die Größe, die heute passt, und nutze den Verstellbereich des Sattels für das nächste Jahr.
Handbremse oder Schuhsohle
Kinder bremsen zuerst mit den Schuhsohlen, auf ebenen Wegen reicht das. Eine Handbremse ist sinnvoll, sobald es bergab oder auf Waldwege geht, und übt nebenbei die Handhaltung fürs erste Pedalrad. Rechne in beiden Fällen mit schnellerem Sohlenverschleiß.
Luftreifen oder Schaumreifen
Luftreifen federn Unebenheiten ab und greifen auf Schotter und Wiese besser, brauchen dafür gelegentlich Luft. Schaumreifen sind wartungsfrei und meist leichter, dafür härter. Für Gehsteig und Hof genügen sie, für Waldwege lohnt die Luftbereifung.
Vier Räder, zwei Marken
In dieser Kategorie stehen drei Modelle von Woom und das Trek Kickster, preislich von 168 bis 299 Euro. Das ist eine kleine Auswahl, sie deckt die Spanne vom ersten Rollen bis kurz vor dem Pedalrad ab.
Der Umstieg aufs Pedalrad
Wer ein Laufrad sicher beherrscht, braucht später meist keine Stützräder. Das Gleichgewicht sitzt bereits, es kommt nur das Treten dazu. Die meisten Kinder wechseln mit vier bis fünf Jahren, und auch dort entscheidet die Körpergröße, nicht das Alter.
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